Mit der Taufe beginnt ein neuer Weg – wir begleiten Sie gerne dabei.
Seit dem Pfingsttag spendet die Kirche die Taufe allen, die an Christus glauben. In der Taufe wird der Mensch in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen und Kind Gottes. Wir freuen uns, wenn Sie Ihr Kind taufen lassen oder selbst die Taufe empfangen möchten.
Was bedeutet die Taufe?
Das Wort „Taufe“ kommt von „eintauchen“. Im Bild des Unter- und Auftauchens liegt eine tiefe Bedeutung: Das Alte und Trennende soll sterben, der Mensch taucht „neu“ wieder auf. In der Taufe wird der Täufling mit Christus begraben – und mit ihm zu neuem Leben auferweckt.
Manche fragen sich: Soll ich mein Kind überhaupt taufen lassen? Die Kirche sieht in der Taufe den von Christus geschenkten Weg zum Heil. Zugleich vertraut sie darauf, dass Gottes Barmherzigkeit größer ist als unsere Wege: Wer Gott aufrichtig sucht und nach seinem Willen zu leben versucht, trägt bereits das Verlangen nach der Taufe in sich, auch wenn er sie noch nicht kennt (vgl. KKK 1257–1261).
Anmeldung
Wenn Sie Ihr Kind taufen lassen möchten, nehmen Sie bitte frühzeitig – möglichst einige Wochen vor dem gewünschten Termin – Kontakt mit dem Pfarrbüro Ihrer Wohnpfarre auf. Gemeinsam wird ein Tauftermin vereinbart und die Feier vorbereitet.
Das Taufgespräch
Vor der Taufe lädt der Pfarrer oder eine beauftragte Person zu einem Taufgespräch ein. Dabei lernen wir einander kennen, sprechen über die Bedeutung der Taufe und den Ablauf der Feier und klären die praktischen Fragen. Es ist ein guter Anlass, sich bewusst auf diesen Schritt vorzubereiten.
Wer kann Pate oder Patin werden?
Bei der Taufe steht dem Täufling mindestens ein Pate oder eine Patin zur Seite. Nach dem Kirchenrecht (can. 874 CIC) soll ein Pate bzw. eine Patin:
- selbst katholisch, gefirmt und zur Erstkommunion gegangen sein,
- das 16. Lebensjahr vollendet haben,
- ein Leben führen, das dem Glauben und dem übernommenen Amt entspricht,
- nicht der Vater oder die Mutter des Täuflings sein.
Ein getaufter Christ, der einer anderen kirchlichen Gemeinschaft angehört (z. B. evangelisch), kann nicht Pate sein, wohl aber gemeinsam mit einem katholischen Paten als Taufzeuge mitwirken.
Wo wird getauft?
Die Taufe wird in der Regel in der Pfarrkirche des Täuflings gespendet (can. 857 § 2 CIC). Mit einer schriftlichen Tauferlaubnis der Wohnpfarre kann die Taufe auch in einer anderen Pfarrkirche stattfinden. In Privathäusern darf die Taufe nur gespendet werden, wenn der Bischof dies aus schwerwiegendem Grund erlaubt (can. 859 CIC).
Mitzubringende Dokumente
- Geburtsurkunde des Täuflings
- Geburtsurkunde von der Eltern
- Heiratsurkunde von der Eltern
Zur Feier
Zur Tauffeier gehören die Taufkerze und das weiße Taufkleid als Zeichen des Lichtes Christi und des neuen Lebens. Die Feier dauert in der Regel etwa 30 bis 45 Minuten. Für die Spendung der Taufe wird keine Gebühr eingehoben.
Erwachsenentaufe
Auch als Erwachsener können Sie die Taufe empfangen. Der Weg dorthin führt über eine Zeit der Vorbereitung (Katechumenat). Wenn Sie sich dafür interessieren, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an das Seelsorgeraumbüro – wir begleiten Sie gerne.
Kontakt & Anmeldung
Bitte wenden Sie sich an das Pfarrbüro Ihrer Wohnpfarre. Das zentrale Seelsorgeraumbüro hilft Ihnen ebenfalls gerne weiter.
Seelsorgeraumbüro
Frau Martina Gatt
6156 Gries am Brenner 59
Tel:+43 5274 86241
Mobil:+43 676 8730 7752
E-Mail:
Bürozeiten
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